FAQ

Wie viele Personen werden mitpilgern?
Die Anzahl der Pilgerinnen und Pilger mit Übernachtung ist aufgrund Tageszielabhängiger Beschränkungen auf 20 bis 30 Personen begrenzt. Da die Anzahl der Teilnehmenden für die Vorbereitung und Organisation wichtig ist, bitten wir auch Tagespilger sich anzumelden.

Wer darf mitpilgern?Grundsätzlich alle – man sollte aber im Wandern mit Rucksack geübt sein und sich eine Tagesstrecke von durchschnittlich 25 Kilometer zutrauen. Des Weiteren ist zu beachten, dass Kinder und Jugendliche von uns nicht betreut oder beaufsichtigt werden können. Insbesondere Jugendliche / Jugendgruppen müssen also von geeigneten Betreuungspersonen begleitet werden.

Ich habe eine Einschränkung und möchte mitpilgern. Ist dies möglich?
Klimapilgern soll auch Menschen mit Behinderung möglich sein. Gleichzeitig setzen uns der Streckenverlauf, die Wegbeschaffenheiten und unsere Organisationskapazitäten Grenzen im barrierefreien Pilgern. Bei Interesse wende Dich bitte unbedingt vorher direkt an die jeweils zuständigen Etappenkoordinator*innen, da wir eine Barrierefreiheit nicht generell gewährleisten können und dies für den jeweiligen Fall direkt vor Ort geklärt werden muss. Wir bemühen uns im Einzelfall um Mithilfe bei der Organisation notwendiger Unterstützung.

Muss ich einer Kirche / der christlichen Religion angehören, um mitpilgern zu können?
Der Pilgerweg wird von einem breiten Bündnis christlicher Trägerorganisationen geplant, um für ein gerechtes neues Klimaabkommen einzutreten und die Diskussion um die globale Dimension des Klimawandels zu stärken. Für uns ist es wichtig, dass die Botschaft, dass sich Menschen aus ihrem Glauben heraus und dem damit verbundenen Anliegen der Bewahrung der Schöpfung und des Eintretens für die Verwundbarsten der Weltgemeinschaft für Klimagerechtigkeit engagieren, auch Seitens der Politik und Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Sowohl inhaltliche Impulse (Informationen zu Kraftorten und Schmerzpunkten, Diskussionsveranstaltungen, Besichtigungen) als auch geistliche Angebote (Andachten, gemeinsames Singen, Phasen der Stille) prägen den gemeinsamen Weg und bieten den Pilgerinnen und Pilgern die Möglichkeit Engagement und Spiritualität zu verbinden.
Wenn diese Form für Dich OK ist, kannst Du als Angehörige/r einer anderen Religion oder als nicht-religiöser Mensch sehr gerne mitpilgern und damit Deine Verbundenheit mit den Zielen des Projektes ausdrücken. Wir freuen uns auf die Begegnung.
An vielen Punkten des Weges laden wir Bürgerinnen und Bürger ein, sich uns anzuschließen, um etwa das letzte Stück eines Weges als Demonstrationszug zu gehen. Entlang der gesamten Wegstrecke organisieren wir Veranstaltungen mit nicht-kirchlichen Partnern zu vielen verschiedenen Themen.

Was passiert am Aktionstag?
An Aktionstagen werden wir nicht pilgern, aber vor Ort werden Veranstaltungen für Interessierte angeboten. Alle Detailinformationen zu Aktionstagen werden auf dieser Webseite noch eingestellt.

Wo finde ich genauere Informationen zu den Tagesabläufen, Startpunkten usw.?
Die grobe Pilgerroute steht bereits fest, aber die Detailplanung mit Startzeiten, Treffpunkten usw. ist noch nicht abgeschlossen. Alle Detailinformationen zu den einzelnen Tagesabläufen werden aber auf dieser Internetseite noch bereitgestellt, sobald sie auch vorliegen. Bis dahin – und das wird noch ein bisschen dauern – möchten wir Dich bitten, von detaillierteren Anfragen abzusehen und auf die Veröffentlichung im Internet zu warten.

Was kostet die Teilnahme am Pilgerweg?
Die Teilnahme am Pilgerweg 2018 ist kostenlos, aber nicht kostenfrei. Wie auch 2015 & 2017 üblich, bitten wir um Spenden für die Gemeinden, die uns unterwegs verpflegen und Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. Vor Ort werden dann Spendendosen aufgestellt sein.

Muss ich mich auch anmelden, wenn ich nur einen Tag mitlaufen will oder als Mehrtagespilger mir eine eigene Übernachtungsmöglichkeit suche?
Ja, da wir für unsere organisatorischen Planungen wissen müssen, wie viele Personen mitlaufen.

Gibt es eine Aufsicht für Jugendliche?
Nein, Jugendliche werden von uns nicht beaufsichtigt. Geeignete Aufsichtspersonen müssen mitgebracht werden und die Betreuung übernehmen.

Wo schlafen die Pilgernden?
Für angemeldete Personen, die mehrere, aufeinander folgende Tage mitpilgern und eine einfache Unterkunft angefragt haben, werden vor Ort einfache Sammelunterkünfte in Gemeindehäusern, Turnhallen etc. oder auch private Unterkünfte vorgehalten. Schlafsack und eine Isomatte müssen von den Pilgerinnen und Pilgern auf jeden Fall aber selbst mitgebracht werden. Wir bemühen uns, für alle Anmeldungen ausreichende Übernachtungsmöglichkeiten zur organisieren, können aber bei sehr hohen Anmeldezahlen Schlafplätze nicht verbindlich garantieren. Bitte habe dafür Verständnis. Pilger, die uns nur an einem Tag begleiten, können generell nicht untergebracht werden.

Werden die Pilger verpflegt?
Pilger, die mehrere, aufeinanderfolgende Tage mitpilgern und für Übernachtungen angemeldet sind, werden durch gastgebende Gemeinden an der Strecke i.d.R. eine einfache Verpflegung erhalten. Pilger, die nur eine einzelne Tagesstrecke mitpilgern, müssen Verpflegung und Getränke für den Tag selbst mitbringen.

Ich brauche eine besondere Verpflegung (z.B. laktosefrei, glutenfrei). Ist dies möglich?
Leider nein. Wir versuchen zwar für alle Teilnehmer vor Ort eine (zumindest vegetarische) Gemeinschaftsverpflegung zu ermöglichen. Nahrungsmittel wie laktosefreie Milch oder glutenfreies Brot werden wir jedoch nicht vorhalten können, da stoßen wir leider an unsere Planungsgrenzen.

Wird mein Gepäck transportiert?
Nein, jeder Pilger trägt im Normalfall seinen eigenen Rucksack. Mehrtagespilger haben in einem begrenztem Umfang die Möglichkeit, ein Gepäckstück mit Wechselwäsche, Dinge des persönlichen Gebrauchs, die für die Übernachtung und das Fortkommen auf dem Pilgerweg wichtig sind, auf ein Begleitfahrzeug zu verladen. Größe und Gewicht des zusätzlichen Gepäcks sollte allerdings so gehalten sein, dass es notfalls auch ein gutes Wegstück getragen werden kann. Geeignet sind Sport-, kleine Reisetaschen oder ein Rucksack mit nicht mehr als 70 Liter.

Für das Tages- wie Verladegepäck übernehmen wir keine Haftung.

Eine hilfreiche Auflistung des mitzunehmenden Gepäcks findest Du hier.

Darf mein Hund mitkommen?
Auf einzelnen Tagesstrecken ja. Der Hund muss verträglich sein und darf andere Mitpilgerinnen und -pilger nicht stören. Wenn Du über mehrere Tage mitpilgern und in einer unserer Pilgerunterkünfte übernachten willst, dann ist die Mitnahme von Hunden nicht möglich, da in Gemeinschaftsunterkünften und vielen Privatunterkünften Hunde meist nicht erlaubt sind.

An- und Abreise
Die Anfahrt zum Startpunkt sowie die Rückreise organsiert jede/r eigenverantwortlich und auf eigene Kosten. Die Treffpunkte und Abmarschzeiten für die Pilger auf den einzelnen Tagesstrecken geben wir auf dieser Webseite bekannt.

Falls während einer Etappe öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden, sind die Kosten ebenfalls privat zu tragen.
Bitte überprüfe vor Deiner Anreise, ob sich nicht noch kurzfristig Änderungen diesbezüglich ergeben haben.

Was muss ich mitnehmen?
Ausweis, ggf. Medikamente und Impfpass, Notfall-Telefonnummern. Ausrüstung – hier gilt: Weniger ist mehr! Schlafsack und Isomatte, Rucksack, Trinkflasche, Wechselkleidung, Regenschutz, Kulturbeutel. Die Wanderschuhe sollten gut eingelaufen sein. Wanderstöcke erleichtern das Gehen und entlasten die Gelenke. Bei der Auswahl der Ausrüstung sollte Wert auf geringes Gewicht gelegt werden. Hier findest du eine Packliste als Orientierung.

Gibt es einen Anmeldeschluss?
Ja, dieser wird beim Pilgern mit Übernachtung rund vier Wochen vor dem Start der einzelnen Etappen liegen. Anmeldungen zum Tagespilgern sind bis zu drei Tage vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Habe ich einen Rechtsanspruch auf Leistungen, wenn ich mich angemeldet habe?
Nein, dieser Pilgerweg wird vor allem von Freiwilligen und Ehrenamtlichen organisiert, die zwar alle ihr Bestes geben werden, damit dieses Projekt umgesetzt werden kann, aber eine Gewährleistung irgendeiner Art können wir nicht geben.

Bin ich als Pilger versichert?
Liebe Pilger und Pilgerinnen,
wir – die Initiatoren des Pilgerwegs – freuen uns, dass Sie sich gemeinsam mit vielen anderen, denen die Bewahrung der Schöpfung für alle Generationen ein Anliegen ist, auf den Weg für mehr Klimagerechtigkeit machen wollen. In der Hoffnung, dass niemandem etwas zustößt, möchten wir Sie dennoch darauf hinweisen, dass Sie für alle Fälle im Besitz einer persönlichen Haftpflichtversicherung und gegebenenfalls einer persönlichen Unfallversicherung sein sollten. Die Initiatoren des Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit und insbesondere die Geschäftsstelle desselben können einen solchen Versicherungsschutz nicht übernehmen und demzufolge keinen Ersatz für Schäden leisten, die von Teilnehmenden verursacht werden.