
Das Unterwegssein in einer größeren Gruppe erfordert gegenseitige Rücksichtnahme. Niemand sollte sich so weit von der Gruppe entfernen, dass der Sichtkontakt verloren geht. Wer kurz pausieren oder austreten möchte, informiert bitte zuvor eine andere Person aus der Gruppe.
Kinder und Jugendliche können nur in Begleitung einer geeigneten Aufsichtsperson teilnehmen.
Klimapilgern soll auch für Menschen mit Beeinträchtigungen möglich sein. Gleichzeitig setzen der Streckenverlauf, die Wegbeschaffenheit und unsere organisatorischen Kapazitäten dem barrierefreien Pilgern Grenzen. Wenn du Interesse hast oder Unterstützungsbedarf siehst, schreibe uns bitte an – wir suchen dann gemeinsam nach passenden Lösungen.
Uns ist wichtig, dass wahrgenommen wird: Viele Menschen engagieren sich aus ihrem christlichen Glauben heraus für Schöpfungsverantwortung und Klimagerechtigkeit. Deshalb prägen sowohl inhaltliche Impulse – etwa zu „Kraftorten“ und „Schmerzpunkten“, Diskussionsveranstaltungen oder Besichtigungen – als auch geistliche Angebote wie Andachten, gemeinsames Singen und Zeiten der Stille den gemeinsamen Weg. Sie eröffnen die Möglichkeit, politisches Engagement und Spiritualität miteinander zu verbinden.
Wenn diese Form für dich stimmig ist, bist du ausdrücklich eingeladen, auch als Angehörige*r einer anderen Religion oder als nicht-religiöser Mensch mit zu pilgern und so deine Verbundenheit mit den Zielen des Projekts zu zeigen. Wir freuen uns auf die Begegnung!
Darüber hinaus laden wir an vielen Wegstationen Bürgerinnen und Bürger ein, sich zeitweise anzuschließen – zum Beispiel für das letzte Wegstück als gemeinsamen Demonstrationszug. Entlang der gesamten Route finden zudem zahlreiche Veranstaltungen in Kooperation mit nicht-kirchlichen Partnerorganisationen zu vielfältigen Themen statt.
In einzelnen Etappen kann es vorkommen, dass vor Ort nicht genügend unterstützende Helfer*innen vorhanden sind. In diesen Fällen versorgen wir uns selbst und sammeln Geld für den gemeinsamen Einkauf von Lebensmitteln.
Teilweise entstehen auch zusätzliche Kosten, etwa für notwendige Transfers wie Fährüberfahrten.
Klimapilgerwege, die ausschließlich von der Pilgerbasis geplant und durchgeführt werden, erhalten in der Regel keine finanzielle Unterstützung durch Trägerorganisationen. Anfallende Kosten – zum Beispiel für ein Begleitfahrzeug oder die Logistik – werden daher auf die Pilgernden umgelegt.
Uns ist wichtig: Niemand soll aus finanziellen Gründen vom Mitpilgern ausgeschlossen sein. Sprich uns bei Bedarf gerne an, damit wir gemeinsam nach Lösungen suchen.
Alle Informationen zu Inhalt, Zeiten und Orten der Aktionstage sind im jeweiligen Etappenplan verlinkt.
Sobald die Informationen vorliegen, werden alle Details zu den einzelnen Etappen sowie ein aktueller Veranstaltungskalender hier auf der Website veröffentlicht.
Eine spontane Teilnahme ist grundsätzlich jederzeit möglich. In diesem Fall können wir jedoch keine logistische Unterstützung garantieren – etwa in Bezug auf Verpflegung, Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs oder Sitzgelegenheiten.
Schlafsack und Isomatte bringen die Pilgernden selbst mit.
Pilgernde, die nur eine Tagesetappe mitgehen, sorgen bitte selbst für Getränke und Verpflegung während des Tages.
Die Bereitstellung individuell notwendiger Sonderverpflegung (z. B. gluten- oder laktosefrei) ist leider nicht möglich. Bitte bring in diesem Fall eigene geeignete Lebensmittel mit.
Zum Tagesgepäck gehören außerdem ein eigener Becher, ein Teller und Besteck.
Größe und Gewicht des zusätzlichen Gepäckstücks sollten so bemessen sein, dass es notfalls auch selbst getragen werden kann. Geeignet sind zum Beispiel Rucksäcke mit einem Volumen von maximal etwa 70 Litern.
Für Tagesgepäck wie auch für verladenes Gepäck übernehmen wir keine Haftung.
Eine hilfreiche Packliste mit Empfehlungen zum mitzunehmenden Gepäck findest du hier.
Eine mehrtägige Teilnahme mit Übernachtung in den von uns organisierten Pilgerunterkünften ist mit Hund leider nicht möglich, da Hunde in Gemeinschaftsunterkünften und vielen privaten Unterkünften in der Regel nicht erlaubt sind.
Treffpunkte und Startzeiten für die einzelnen Tagesetappen werden rechtzeitig auf unserer Website bekannt gegeben. Falls während einer Etappe öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden, sind auch diese Kosten i.d.R. privat zu tragen.
Bitte informiere dich kurz vor deiner Anreise nochmals auf der Website, ob es kurzfristige Änderungen zu Treffpunkten oder Zeiten gibt.
Bei der Ausrüstung gilt: Weniger ist mehr. Denke daran, dass du dein Gepäck unter Umständen vollständig selbst tragen musst. Achte daher auf möglichst leichtes und funktionales Material. Zur Grundausstattung gehören:
- Schlafsack und Isomatte
- Rucksack
- Trinkflasche
- Becher, Teller und Besteck (Mehrweg)
- Wechselkleidung
- Regenschutz
- Kulturbeutel
Gut eingelaufene Wanderschuhe sind unbedingt erforderlich. Wanderstöcke können das Gehen erleichtern und die Gelenke entlasten.
Bitte nutze – sofern vorhanden – weiterhin das aktuelle Lieder- und Andachtenbuch sowie den „Geht doch!“-Rucksackwimpel.
Eine Packliste zur Orientierung findest du hier.
Bitte stelle daher sicher, dass du über eine private Haftpflichtversicherung verfügst und – je nach persönlicher Einschätzung – auch über eine private Unfallversicherung. Für Schäden, die von Teilnehmenden verursacht werden, oder für persönliche Schadensfälle kann kein Ersatz geleistet werden.
Es kann außerdem vorkommen, dass sich Gruppen von anderssprachigen Klimapilgernden anschließen. In solchen Situationen ist es hilfreich, wenn du eine Fremdsprache sprichst, um die Verständigung innerhalb der Gruppe zu erleichtern.

