Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

  • Im Rahmen des 1. Virtuellen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit haben wir vor einigen Tagen unsere “Pilgerschuh-Aktion” gestartet, deren erste Einsendungen nun zu betrachten sind (siehe auch: Menü: Unsere Pilgerwege -> 2020 -> Pilgerschuhe).
  • Ab dem 25. September werden wir an 6 Tagen 9 Webinare zu den Themenkreisen: Klimagerechtigkeit und Klimapilgern, Planetare Grenzen / Ethik des Genug, Mobilitätswende sowie Corona, Klimapilgern und die Folgen durchführen. Interessierte müssen sich registrieren. Detailinformationen und Registrierung zu den Webinaren findet Ihr unter Unsere Pilgerwege -> 2020 -> 1. Virtueller Pilgerweg.

Über uns

Wir schließen uns dem Aufruf der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates an und laden zu fortgesetzten „Pilgerwegen der Gerechtigkeit und des Friedens“ ein, die die Klimagerechtigkeit ins Zentrum stellt. Mit Pilgerwegen zu Welt-Klimakonferenzen möchten wir auf die globalen Dimensionen des Klimawandels aufmerksam machen und den Diskurs um Gerechtigkeitsfragen (Verteilungsgerechtigkeit; Lastenausgleich) weiter vorantreiben. Neben politischer Aktion und spiritueller Pilgererfahrung verstehen wir den Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit auch als Einladung an alle, durch eigenes Handeln zur Begrenzung der Klimaveränderung beizutragen. Wir sind überzeugt, dass mit der gemeinsamen Anstrengung aller Menschen, die globale Erderwärmung begrenzt und eine gerechte Welt gestaltet werden kann.

2020: Da wir aufgrund der aktuellen Lage unseren diesjährigen Klimapilgerweg auf das nächste Jahr verschieben mussten, 2020 aber für ein entscheidendes Jahr im Kampf gegen die Klimakrise halten haben wir nach Wegen gesucht auch in dieser Situation weiterhin Flagge zu zeigen. Wir werden im Rahmen eines virtuellen Pilgerweges sowohl digitale Bildungsveranstaltungen anbieten als auch eine „Pilgerschuh-Aktion“ durchführen.

2019: Am 16.06. brechen die Klimapilger*innen vom Austragungsort des 101. Deutschen Katholikentags Münster 2018 auf, um zunächst in Dortmund am 37. Deutschen Evangelische Kirchentag (19.-23. Juni) teilzunehmen. Dort ist die Verabschiedung einer Resolution geplant, die im Anschluss an den Kirchentag zum Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) getragen und dort am 1. Juli übergeben werden soll.

2018: Vom 9.09. bis 09.12. gehen die Pilger*innen von Bonn (COP23)  über Düsseldorf, Hannover, Dresden und Cottbus nach Berlin und weiter nach Katowice (COP24). Dort werden vom 2. bis 15. Dezember die Spielregeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt. Trotz mühsamer Verhandlungen einigen sich die Staaten. Die Regeln sind jedoch teilweise sehr zu Gunsten der Industriestaaten und zu Ungunsten der ärmsten Staaten formuliert und lückenhaft.

2017: Von der Wartburg aus machen sich Pilger*innen auf den Weg nach Bonn (COP23). Sie nehmen an der zentralen Kundgebung teil. Der abgestimmte Kompromiss für die Umsetzung des Paris-Abkommens umfasst 200 Seiten. Zwei Beschlüsse sollen die Rechte der Frauen und der indigenen Völker bei den Verhandlungen stärken.

2015: Der 1. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit führt von Flensburg nach Paris zur 21. Weltklimakonferenz (COP21). Die Petition „Klimagerechtigkeit im Pariser Abkommen!“ wird an die Leiterin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, überreicht. Wenige Tage später beschließt die Versammlung ein Klimaabkommen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C vorsieht.

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