Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Über uns

Wir schließen uns dem Aufruf der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates an und laden zu fortgesetzten „Pilgerwegen der Gerechtigkeit und des Friedens“ ein, die die Klimagerechtigkeit ins Zentrum stellt. Mit Pilgerwegen zu Welt-Klimakonferenzen möchten wir auf die globalen Dimensionen des Klimawandels aufmerksam machen und den Diskurs um Gerechtigkeitsfragen (Verteilungsgerechtigkeit; Lastenausgleich) weiter vorantreiben. Neben politischer Aktion und spiritueller Pilgererfahrung verstehen wir den Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit auch als Einladung an alle, durch eigenes Handeln zur Begrenzung der Klimaveränderung beizutragen. Wir sind überzeugt, dass mit der gemeinsamen Anstrengung aller Menschen, die globale Erderwärmung begrenzt und eine gerechte Welt gestaltet werden kann.

2018: Vom 9.09. bis 09.12. gingen die Pilger*innen von Bonn (COP23)  über Düsseldorf, Hannover, Dresden und Cottbus nach Berlin und weiter nach Katowice (COP24). Dort wurden vom 2. bis 15. Dezember die Spielregeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt.

2017: Von der Wartburg aus machen sich Pilger*innen auf den Weg nach Bonn (COP23). Sie nehmen an der zentralen Kundgebung teil. Der abgestimmte Kompromiss für die Umsetzung des Paris-Abkommens umfasst 200 Seiten. Zwei Beschlüsse sollen die Rechte der Frauen und der indigenen Völker bei den Verhandlungen stärken.

2015: Der 1. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit führt von Flensburg nach Paris zur 21. Weltklimakonferenz (COP21). Die Petition „Klimagerechtigkeit im Pariser Abkommen!“ wird an die Leiterin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, überreicht. Wenige Tage später beschließt die Versammlung ein Klimaabkommen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C vorsieht.