“Kraftort Schule”: Treffen mit polnischen Schüler*innen in Tychy

Im polnischen Tychy hatten die Pilger/innen einen richtigen “Mutmacher-Termin”. Sie sprachen mit mehreren Schulklassen und stießen auf interessierte und sehr gut informierte Schüler/innen unterschiedlicher Alterklassen: “Wir erzählten über uns, unsere Ziele unseren Weg und fragten die Schüler aus. Und umgekehrt.”, erzählt Langzeitpilger Wolfgang Eber. “Sie sprachen gut genug englisch, um Fragen stellen zu können und die Antworten zu verstehen. Es gab einen tollen Dialog. Diesmal hatten alle Schüler*innen schon vom Klimawandel gehört und auch Vorschläge, was man tun könne.” Einige Schüler*innen besuchten sogar – nach Schulschluss – noch eine zweite Gruppe, weil sie es so interessant fanden.

Auch der Lehrer der Klasse beeindruckte die Pilger*innen sehr – er ist Mitglied in einem Umweltaktivisten-Netzwerk und beobachtet hier die Luftqualität. Tychy hat rund 130.000 Einwohner und befindet sich in einer Steinkohle-Region. Die Stadt wird heute wirtschaftlich vor allem durch die Automobilindustrie geprägt.

Der Besuch  hat die Pilger/innen so beeindruckt, dass sie spontan einen Brief an die Schule schrieben und übergaben (Originaldokument als pdf). In dem Schreiben heißt es:

“Wir sind sehr beeindruckt von ihrem Wissen über die Problematik des
Klimawandels, der auch uns beschäftigt und uns Sorge bereitet.
Wir sind sehr beeindruckt von ihrer Schule, die ein großes Engagement ihrer Lehrer und Schüler ausstrahlt. (…). Vor der Menschheit stehen große Probleme der Umstellung, der Änderung unseres Bewusstseins und unseres Verhaltens, um unsere Welt angenehm und menschlich
für alle zu erhalten. Unsere Diskussionen in ihren Schulklassen und mit den Lehrerinnen und Lehrern waren für uns sehr anregend und motivierend.
Wir werden mit noch größerer Motivation unseren Pilgerweg für
Klimagerechtigkeit nach Katowice fortsetzen.”