Januar 2015 – Nachricht des ÖRK zum Ökumenischen Pilgerweg

Tausende von Menschen aus allen Ecken der Welt wollen sich auf einen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit begeben – entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Die gläubigen Pilgerinnen und Pilger, die in ihrem Glauben fest verwurzelt sind, wollen ihre Solidarität mit jenen Menschen zum Ausdruck bringen, die vom Klimawandel am stärksten betroffen sind – und sie wollen die politischen Führungspersonen der Welt eindringlich ermahnen, sich während der kommenden Konferenz der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (COP 21) in Paris auf eine rechtlich bindende und allgemein gültige Vereinbarung zum Thema Klima zu einigen.

Die Pilgerinnen und Pilger werde von verschiedenen christlichen Organisationen vorwiegend in Europa und Afrika mobilisiert, die Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) vertreten. Einigen wollen bis nach Paris reisen und dort pünktlich zur COP 21, die vom 30. November bis 11. Dezember 2015 stattfinden wird, ihre Stimmen mit anderen Akteuren aus Glaubensorganisationen vereinen.

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Januar 2015 – Ökumenischer Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens

Ein Beitrag aus der Ökumenischen Rundschau:

Ökumenischer Pilgerweg konkret ‒ von Flensburg nach Paris zur UN-Weltklimakonferenz 2015

Für ein Klima der Gerechtigkeit

Die Klage hören – die existentielle Bedrohung durch die Folgen des Klimawandels

Im Herbst 2013 trafen sich über 4.000 Christinnen und Christen aus
aller Welt zur 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen
in Busan in Südkorea. Zur Eröffnung feierten wir einen Gottesdienst. Vertreterinnen
und Vertreter von jedem Kontinent brachten ihre Wehklagen
und Worte der Hoffnung ein. Besonders klingt in mir noch das Gebet einer
Frau aus dem pazifischen Raum nach:

„Allmächtiger Gott, dein pazifisches Volk ruft dich!
Wir weinen, Herr, weinen Meere von Tränen,
weil unser geliebtes Meer ansteigt und uns erdrückt.
Wir fühlen, Herr, fühlen Ströme von Schmerz,
da unser uraltes Land verschwindet
und uns von deiner Schöpfung entfernt.
Wir stehen, Herr, vor Bergen von Verzweiflung,
da unsere Kulturen weggespült werden
und Habgier und Macht uns verschlingen.
Wir zittern, Herr, zittern unter den Erdbeben
von Veränderungen und unter ihren Auswirkungen
auf unser Leben.
Wir verzweifeln, Herr, verzweifeln vor dem Orkan der Probleme,
denen wir gegenüberstehen und der Angst, die sie hervorrufen. …
Höre unsere Klage.“

Besonders im Südpazifik sind schon jetzt die Menschen, Tiere und
Pflanzen durch den Klimawandel existentiell bedroht.
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Quelle: Ökumenische Rundschau
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