Friedlicher Gottesdienst im Hambacher Forst: “Der Ausstieg muss doch gehen!”

Kurz nach seinem Start in Bonn erreichte der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit schon am 12.9. seinen ersten „Schmerzpunkt“: Die Klimapilger*innen liefen von Düren nach Jülich durch den Hambacher Forst und feierten dort einen gemeinsamen Open-Air-Gottesdienst mit Waldbewohner*innen und Einwohner*innen.

“Die Lage im Wald war absolut friedlich”, berichtet Juliana Klengel, die als Koordinatorin des Pilgerwegs die ganze Zeit vor Ort war. “Wir konnten uns die gesamte Zeit frei im Wald bewegen und haben gemeinsam mit den Einwohner*innen und den Waldbewohner/innen einen bewegenden Gottesdienst gefeiert.”

Es predigte Pfarrerin Martje Mechels, Regionalpfarrerin Nord vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) Niederrhein. Sie zitierte dabei Präses Manfred Rekowski im Namen der Evangelischen Kirchen im Rheinland: “Er muss doch gehen, der Ausstieg aus dem Verheizen fossiler Brennstoffe! Der Ausstieg muss doch gehen, denn unser Weltklima ist massiv bedroht”. Der Pilgertag im Hambacher Tag wurde vorbereitet vom Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, dem Bistum Aachen, den Evangelischen Kirchen im Rheinland und dem Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) Niederrhein.

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3. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit in Bonn gestartet

Geht doch! Unter diesem Motto starteten die Pilgerinnen und Pilger am 9. September in Bonn im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes. Sie wurden ausgesendet und gesegnet im Beisein von Präses Manfred Rekowski (Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland), Brigitte Schmidt (Pastoralreferentin Bonn) und Erzpriester Constantin Miron, Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland. Der Klimapilgerweg führt über 78 Stationen und 1.700 gelaufene km und endet am 9. Dezember im polnischen Katowice, wo zeitgleich die 24. Welt-Klimakonferenz (COP 24) stattfindet.

Einladung zum Mitpilgern: Jede/r, die/der die Ziele des Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit unterstützen möchte, ist herzlich zum Mitpilgern eingeladen – egal ob es nur eine kurze Strecke, eine Tagesetappe oder länger ist. Die Pilgergruppe besteht sowohl aus Langzeit- als auch aus wechselnden Tagespilgern.

(c) Foto: Simon Veith – nachhaltige Fotografie

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Anmeldephase begonnen

Ab sofort kann man sich für die Teilnahme am 3. Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit 2018 anmelden. Eingeladen sind Menschen aller Altersstufen und Konfessionen, die sich fit genug fühlen, bis zu 25 km am Tag zurückzulegen. Es kann als Einzelperson, Familie oder Gruppe einen Tag, eine Woche oder auch die gesamte Strecke mitpilgert werden. Die Übernachtungsmöglichkeiten werden durch Gemeinden und Gruppen vor Ort organisiert, sind einfach gehalten (z.B. Gemeindehäuser, Turnhallen, Privatquartiere) und in den meisten Orten komplett kostenfrei (oder sehr stark vergünstigt). Es steht eine begrenzte Anzahl von Übernachtungsplätzen bereit, weshalb sich eine frühzeitige Anmeldung lohnt. Die Anmeldephase endet für das Pilgern mit Übernachtung rund vier Wochen vor Beginn der jeweiligen Teiletappen. Tagespilgernde können sich bis drei Tage vor Veranstaltungsbeginn anmelden.

Anmeldung

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Flyer erschienen

Die Basisflyer zum 3. Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit sind aus der Umweltdruckerei eingetroffen. Diese sind auf der Rückseite mit einem Leerfeld zum Eindrucken individueller, regionaler Informationen versehen. Sie möchten bei sich für den Pilgerweg werben und Flyer zugeschickt bekommen? Dann genügt eine Mail mit Angabe des Auslageortes, Anzahl und Versandadresse an klimapilgerweg@lmw-mission.de

Flyer 2018

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