Mut zu Veränderung: “Festgottesdienst mit Präses Annette Kurschus in Soest

Um Mut zu Veränderung und Umkehr ging es in der Predigt von Präses Annette Kurschus am Sonntag (23. September) in der Soester Wiesenkirche. In ihrer Predigt begrüßte die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) die Pilger/innen und dankte ihnen für den weiten und anstrengenden Weg, den sie „stellvertretend für uns alle“ gehen, denn die Art, wie Menschen heute leben und wirtschaften, bedrohe die gesamte Schöpfung.

 

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Erzbischof Hans-Josef Becker feiert Andacht mit den Klimapilger/innen

Erzbischof Hans-Josef Becker feierte am Mittwoch eine Andacht mit den Klimapilgerinnen und -pilgern  in der evangelischen Kirche in Hagen-Haspe. Zuvor hatte er sie bei ihrer Ankunft herzlich im Erzbistum Paderborn begrüßt. Die Pilger/innen für Klimagerechtigkeit kamen auf ihrer  11. Etappe von Wuppertal aus nach Hagen.

Im Bild: Erzbischof Hans-Josef Becker (vorne Mitte), Dechant Dr. Norbert Bathen (1.v.r), Christian Meier vom Erzbischöflichen Generalvikariat (1.v.l.) sowie Pfarrer Jürgen Scheer von der Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinde Haspe (2.v.l.).

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Klartext beim Düsseldorfer Oberbürgermeister und Diskussion im Landtag

Überraschend klare und kritische Worte über die aktuelle Klimapolitik hörten die Klimapilger/innen von Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel am Montag. Er empfing sie am Morgen zu einer lebhaften Diskussion über  wirksame Maßnahmen zum Erreichen des “1,5-Grad Ziels”.

Nach einer “politischen Morgenandacht” in der Laurentiuskirche ging es gleich weiter zum nächsten politischen Termin: Um 11 Uhr diskutierten die Klimapilger/innen im Landtag mit den Abgeordneten Bianca Winkelmann (CDU) und Andre Stinka (SPD). Nach einer kurzen Eröffnung wurde auch hier offen diskutiert, allerdings machten die beiden Abgeordneten den Klimapilgern wenig Hoffnung auf einen schnellen Kohleausstieg. Sie verwiesen darauf, dass man alle Menschen mitnehmen müsse – auch zum Beispiel die Arbeiter in der Stahlindustrie, die vom günstigen Braunkohlestrom abhingen. Dies hinterfragten die Pilgerinnen und Pilger besonders kritisch – schließlich müsse das rasche Stoppen des CO2-Eintrags in die Atmosphäre absolute Priorität haben. “Aktuell scheinen viele Politiker jedoch eher auf ihre eigenen Wahlergebnisse zu achten”, so Pilger Wolfgang Eber.

Besuch im Landtag

Angeregte Diskussion mit dem Oberbürgermeister

Politische Morgenandacht in der Laurentiuskirche

Weg zum Landtag am Rheinufer

Fotos: (c) Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

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Appell der Klimapilger*innen zum “Hambacher Wald” vom 14.9.2018

Wir Klimapilger*innen sind am 9. September aufgebrochen, um in den nächsten drei Monaten zu Fuß zum Klimagipfel COP24 nach Katowice zu gehen. Am 12. September waren wir auf unserem Weg im Hambacher Wald, haben mit den Waldschützer*innen gesprochen und uns über ihr Engagement informiert.

Wir haben entsetzt Meldungen in den Medien zur Kenntnis genommen, die unserer Wahrnehmung nach nicht zutreffen. Weiter sind wir traurig und empört, dass die Polizei damit begonnen hat, den Wald zu räumen. Wir meinen, unser Anliegen, den Klimawandel aufzuhalten, kann nur erreicht werden, wenn die Kohleverbrennung gestoppt wird, insbesondere die umweltschädlichste Form: Die Verbrennung von Braunkohle. Dafür wertvollen, jahrtausendealten Wald zu opfern, ist falsch, umwelt- und zukunftszerstörend.

Allen, die friedlich versuchen, die Zerstörung des “Hambi”, des Hambacher Waldes zu verhindern, erklären wir unsere Solidarität. Wir fordern alle Menschen, die uns in diesem Anliegen, der Klimagerechtigkeit zustimmen, auf, selbst aktiv zu werden. Sagen Sie in jeder Form unseren politisch Verantwortlichen, dass sie eine Fortsetzung der klimafeindlichen und umweltzerstörenden Politik nicht wollen. Wir bitten insbesondere die kirchlichen Funktionsträger*innen, in unserem Sinne die Öffentlichkeit zu informieren.

Unterzeichnet: Pilgerinnen und Pilger des Klimapilgerwegs am 14.9.2018 in Bedburg (Rheinland)

© 3. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit von Bonn nach Katowice

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