April 2015 / Aufruf

Aufruf unserer Schirmherrinnen und Schirmherren zum Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit.
Gemeinsam nach Paris zur UN-Klimakonferenz 2015!
13. September – 28. November 2015

 

Porträt Frau Kortmann 150Karin Kortmann

Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

“Das Überleben der Menschheit und unserer Erde braucht nachhaltige Politiken. Paris ist mehr als eine Folgekonferenz in der Geschichte des UNFCCC. Ein weiteres Vertagen und Verzögern von ambitionierten weltweiten Klimazielen führt zu einem globalen Kollaps. Die Aufschreie von Mensch und Natur sind nicht zu überhören.”


kurschus 150Präses Annette Kurschus

Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

“Immer mehr, immer schneller, immer höher, immer weiter:
Die Spirale des Wachstums geht auf Kosten der Natur und der Menschen. Mit dem Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit wollen wir zeigen: Es gibt Wege aus dieser Spirale hinaus.”

 

 

Lesen Sie hier den gesamten Aufruf

 

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März 2015 – Berlin. / Kirchen zum geplanten Klimabeitrag:

Qualm-250Klimaschutzziele dürfen nicht gefährdet werden – Begrenzung der Kohleverstromung ist für den Klimaschutz dringend notwendig

Vor dem Hintergrund der heftigen und teils unsachlichen Auseinandersetzungen um das Eckpunktepapier „Strommarkt“ des Bundeswirtschaftsministeriums haben Kirchen und kirchliche Organisationen aus dem Bündnis der Klima-Allianz Deutschland die Regierungsparteien aufgefordert, den geplanten „Klimabeitrag“ für Kohlekraftwerke nicht zu blockieren oder zu verwässern. Ohne ein wirksames und ambitioniertes Klimaschutzinstrument zur Minderung der CO₂-Emissionen im Stromsektor werde die Energiewende scheitern.

Teile der CDU hatten sich bereits im Vorfeld gegen das am vergangenen Donnerstag bekannt gewordene Klimaschutzinstrument gewandt. Kirchen und kirchliche Organisationen warnen nun eindringlich vor einer Blockadehaltung. „März 2015 – Berlin. / Kirchen zum geplanten Klimabeitrag:“ weiterlesen

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Januar 2015 – Nachricht des ÖRK zum Ökumenischen Pilgerweg

Tausende von Menschen aus allen Ecken der Welt wollen sich auf einen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit begeben – entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Die gläubigen Pilgerinnen und Pilger, die in ihrem Glauben fest verwurzelt sind, wollen ihre Solidarität mit jenen Menschen zum Ausdruck bringen, die vom Klimawandel am stärksten betroffen sind – und sie wollen die politischen Führungspersonen der Welt eindringlich ermahnen, sich während der kommenden Konferenz der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (COP 21) in Paris auf eine rechtlich bindende und allgemein gültige Vereinbarung zum Thema Klima zu einigen.

Die Pilgerinnen und Pilger werde von verschiedenen christlichen Organisationen vorwiegend in Europa und Afrika mobilisiert, die Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) vertreten. Einigen wollen bis nach Paris reisen und dort pünktlich zur COP 21, die vom 30. November bis 11. Dezember 2015 stattfinden wird, ihre Stimmen mit anderen Akteuren aus Glaubensorganisationen vereinen. „Januar 2015 – Nachricht des ÖRK zum Ökumenischen Pilgerweg“ weiterlesen

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Januar 2015 – Ökumenischer Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens

Ein Beitrag aus der Ökumenischen Rundschau:

Ökumenischer Pilgerweg konkret ‒ von Flensburg nach Paris zur UN-Weltklimakonferenz 2015

Für ein Klima der Gerechtigkeit

Die Klage hören – die existentielle Bedrohung durch die Folgen des Klimawandels

Im Herbst 2013 trafen sich über 4.000 Christinnen und Christen aus
aller Welt zur 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen
in Busan in Südkorea. Zur Eröffnung feierten wir einen Gottesdienst. Vertreterinnen
und Vertreter von jedem Kontinent brachten ihre Wehklagen
und Worte der Hoffnung ein. Besonders klingt in mir noch das Gebet einer
Frau aus dem pazifischen Raum nach:

„Allmächtiger Gott, dein pazifisches Volk ruft dich!
Wir weinen, Herr, weinen Meere von Tränen,
weil unser geliebtes Meer ansteigt und uns erdrückt.
Wir fühlen, Herr, fühlen Ströme von Schmerz,
da unser uraltes Land verschwindet
und uns von deiner Schöpfung entfernt.
Wir stehen, Herr, vor Bergen von Verzweiflung,
da unsere Kulturen weggespült werden
und Habgier und Macht uns verschlingen.
Wir zittern, Herr, zittern unter den Erdbeben
von Veränderungen und unter ihren Auswirkungen
auf unser Leben.
Wir verzweifeln, Herr, verzweifeln vor dem Orkan der Probleme,
denen wir gegenüberstehen und der Angst, die sie hervorrufen. …
Höre unsere Klage.“

Besonders im Südpazifik sind schon jetzt die Menschen, Tiere und
Pflanzen durch den Klimawandel existentiell bedroht.
… hier den ganzen Beitrag lesen

Quelle: Ökumenische Rundschau
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Die Geschäftsstelle dankt herzlichst für diesen Beitrag!

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