FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Personen werden mitpilgern?
Das können wir momentan noch nicht abschätzen. Deshalb ist es aber auch notwendig, dass sich alle Interessierten beim Pilgerweg über die Online-Anmeldung registrieren, da die Anzahl der Teilnehmer für die Vorbereitung und Organisation wichtig ist.

Wer darf mitpilgern?
Grundsätzlich alle – man sollte aber im Wandern geübt sein und sich eine Tagesstrecke von 20 – 25 Kilometer zutrauen. Desweiteren ist zu beachten, dass Kinder und Jugendliche von uns nicht betreut oder beaufsichtigt werden können. Insbesondere Jugendliche/Jugendgruppen müssen also von geeigneten Betreuungspersonen begleitet werden.

Ich habe eine Einschränkung und möchte mitpilgern. Ist dies möglich?
Klimapilgern soll auch Menschen mit Behinderung möglich sein. Gleichzeitig setzen uns der Streckenverlauf, die Wegbeschaffenheiten und unsere Organisationskapazitäten Grenzen im barrierefreien Pilgern. Bei Interesse wenden Sie sich bitte unbedingt vorher direkt an die jeweils zuständigen EtappenkoordinatorenInnen, da wir eine Barrierefreiheit nicht generell gewährleisten können und dies für den jeweiligen Fall direkt vor Ort geklärt werden muss. Wir bemühen uns im Einzelfall um Mithilfe bei der Organisation notwendiger Unterstützung. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, die drei Begleitpersonen mitbringen, können wir gegebenenfalls Zugriff auf einen geländegängigen Rollstuhl anbieten. Der Rollstuhl  „Joelette“ (www.naturpark-lueneburger-heide.de/barrierefrei-im-naturpark/joelette/) wird uns freundlicherweise und auf Anfrage vom Naturpark Lüneburger Heide zur Verfügung gestellt. Bitte haben Sie Verständnis, falls die Anforderungen an Barrierefreiheit unsere Erfahrung und Organisationsmöglichkeiten überschreiten.

Muss ich einer Kirche/der christlichen Religion angehören, um mitpilgern zu können?  
Der Pilgerweg wird von einem breiten Bündnis christlicher Trägerorganisationen geplant um für ein gerechtes neues Klimaabkommen einzutreten und die Diskussion um die globale Dimension des Klimawandels zu stärken. Für uns ist es wichtig, dass die Botschaft, dass sich Menschen aus ihrem Glauben heraus und dem damit verbundenen Anliegen der Bewahrung der Schöpfung und des Eintretens für die Verwundbarsten der Weltgemeinschaft für Klimagerechtigkeit engagieren, auch Seitens der Politik und Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Sowohl inhaltliche Impulse (Informationen zu Kraftorten und Schmerzpunkten, Diskussionsveranstaltungen, Besichtigungen) als auch geistliche Angebote (Andachten, gemeinsames Singen, Phasen der Stille) prägen den gemeinsamen Weg und bieten den Pilgerinnen und Pilgern die Möglichkeit Engagement und Spiritualität zu verbinden.
Wenn diese Form für Dich OK ist, kannst Du als Angehörige/r einer anderen Religion oder als nicht-religiöser Mensch sehr gerne mitpilgern und damit Deine Verbundenheit mit den Zielen des Projektes ausdrücken. Wir freuen uns auf die Begegnung.
An vielen Punkten des Weges laden wir Bürgerinnen und Bürger ein, sich uns anzuschließen, um etwa das letzte Stück eines Weges als Demonstrationszug zu gehen. Entlang der gesamten Wegstrecke organisieren wir Veranstaltungen mit nicht-kirchlichen Partnern zu vielen verschiedenen Themen.
Wo muss ich mich melden, wenn ich mitpilgern möchte?
Leider ist eine Anmeldemöglichkeit nicht mehr gegeben. Der Anmeldeschluss war am 1. November.
Was passiert an den Ruhetagen?
An den Ruhetagen werden wir nicht pilgern, aber vor Ort werden Workshops für Interessierte angeboten. Und in Wuppertal wird am zugehörigen Ruhetag unser Bergfest gefeiert. Alle Detailinformationen zu den Workshop- bzw. Ruhetagen werden wir auf dieser Webseite noch einstellen.
Wo finde ich genauere Informationen zu den Tagesabläufen, Startpunkten usw.?

Momentan steht die Hauptstrecke auf deutschem Gebiet schon fest, aber die Detailplanung mit Startzeiten, Treffpunkten usw. ist noch längst nicht abgeschlossen. Ebenso wird die Planung für die französische Strecke und den südlichen Zulauf noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Alle Detailinformationen zu den einzelnen Tagesabläufen werden aber auf dieser Internetseite noch bereitgestellt, sobald sie auch vorliegen. Bis dahin – und das wird noch ein bisschen dauern – möchten wir Sie bitten, von detaillierteren Anfragen abzusehen und auf die Veröffentlichung im Internet zu warten.

Was kostet die Teilnahme am Pilgerweg?
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten aber um Spenden für die Gemeinden, die uns unterwegs verpflegen und Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. Vor Ort werden Spendendosen aufgestellt sein.

Muss ich mich auch anmelden, wenn ich nur einen Tag mitlaufen will oder als Mehrtagespilger mir eine eigene Übernachtungsmöglichkeit suche?
Ja, da wir für unsere organisatorischen Planungen wissen müssen, wie viele Personen mitlaufen.

Gibt es eine Aufsicht für Jugendliche?
Nein, Jugendliche werden von uns nicht beaufsichtigt. Geeignete Aufsichtspersonen müssen mitgebracht werden und die Betreuung übernehmen.

Wo schlafen die Pilger?
Für angemeldete Pilger, die mehrere, aufeinanderfolgende Tage mitpilgern und eine einfache Unterkunft angefragt haben, werden vor Ort einfache Sammelunterkünfte in Gemeindehäusern, Turnhallen etc. oder auch private Unterkünfte vorgehalten. Schlafsack und eine Isomatte müssen von den Pilgern auf jeden Fall aber selbst mitgebracht werden. Wir bemühen uns, für alle Anmeldungen ausreichende Übernachtungsmöglichkeiten zur organisieren, können aber bei sehr hohen Anmeldezahlen Schlafplätze nicht verbindlich garantieren. Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Pilger, die uns nur an einem Tag begleiten, können generell nicht untergebracht werden!

Werden die Pilger verpflegt?
Pilger, die mehrere, aufeinanderfolgende Tage mitpilgern und für Übernachtungen angemeldet sind, werden durch gastgebende Gemeinden an der Strecke eine einfache Verpflegung erhalten. Pilger, die nur eine  einzelne Tagesstrecke mitpilgern, müssen Verpflegung und Getränke für den Tag selbst mitbringen.

Ich brauche eine besondere Verpflegung (z.B. laktosefrei, glutenfrei). Ist dies möglich?
Leider nein. Wir versuchen zwar für alle Teilnehmer vor Ort eine (zumindest vegetarische) Gemeinschaftsverpflegung zu ermöglichen. Nahrungsmittel wie laktosefreie Milch oder glutenfreies Brot werden wir jedoch nicht vorhalten können, da stoßen wir leider an unsere Planungsgrenzen.

Wird mein Gepäck transportiert?
Nein, jeder Pilger trägt im Normalfall seinen eigenen Rucksack.

Darf mein Hund mitkommen?
Auf einzelnen Tagesstrecken ja. Der Hund muss verträglich sein und darf andere Mitpilgerinnen und -pilger nicht stören. Wenn Sie über mehrere Tage mitpilgern und in einer unserer Pilgerunterkünfte übernachten wollen, dann ist die Mitnahme von Hunden nicht möglich, da in Gemeinschaftsunterkünften und vielen Privatunterkünften Hunde meist nicht erwünscht sind.

An- und Abreise
Die Anfahrt zum Startpunkt sowie die Rückreise organsiert jede/r eigenverantwortlich und auf eigene Kosten. Die Treffpunkte und Abmarschzeiten für die Pilger auf den einzelnen Tagesstrecken geben wir auf dieser Webseite bei der Etappenübersicht bekannt.
Bitte überprüfen Sie vor Ihrer Anreise, ob sich nicht noch kurzfristig Änderungen diesbezüglich ergeben haben.

Was muss ich mitnehmen?
Ausweis, ggf. Medikamente und Impfpass, Notfall-Telefonnummern. Ausrüstung – hier gilt: Weniger ist mehr! Schlafsack und Isomatte, Rucksack, Trinkflasche, Wechselkleidung, Regenschutz, Kulturbeutel. Die Wanderschuhe sollten gut eingelaufen sein. Wanderstöcke erleichtern das Gehen und entlasten die Gelenke. Bei der Auswahl der Ausrüstung sollte Wert auf geringes Gewicht gelegt werden.

Gibt es einen Anmeldeschluss?
Ja, dieser wird voraussichtlich vier Wochen vor dem Start der einzelnen Etappen liegen.

Habe ich einen Rechtsanspruch auf Leistungen, wenn ich mich angemeldet habe?
Nein, dieser Pilgerweg wird vor allem von Freiwilligen und Ehrenamtlichen organisiert, die zwar alle ihr Bestes geben werden, damit dieses Projekt umgesetzt werden kann, aber eine Gewährleistung irgendeiner Art können wir nicht geben.

Bin ich als Pilger versichert?

Liebe Pilger und Pilgerinnen,
wir – die Initiatoren des Pilgerwegs – freuen uns, dass Sie sich gemeinsam mit vielen anderen, denen die Bewahrung der Schöpfung für alle Generationen ein Anliegen ist, auf den Weg für mehr Klimagerechtigkeit machen wollen. In der Hoffnung, dass niemandem etwas zustößt, möchten wir Sie dennoch darauf hinweisen, dass Sie für alle Fälle im Besitz einer persönlichen Haftpflichtversicherung und gegebenenfalls einer persönlichen Unfallversicherung sein sollten. Die Initiatoren des Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit und insbesondere die Geschäftsstelle desselben können einen solchen Versicherungsschutz nicht übernehmen und demzufolge keinen Ersatz für Schäden leisten, die von Teilnehmenden verursacht werden.